Waffen für Rojava


Wir sammeln Geld für die Verteidigung Rojavas (Westkurdistan/Nordsyrien) gegen die Milizen des IS.

Aktueller Spendenstand: 62000,00 Euro.

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stichwort Rojava

26.November: Jahrestag des PKK-Verbotes


Heute ist Jahrestages des PKK-Verbotes. Gemeinsam mit Bundestagsabgeordneten der Linkspartei haben wir aus Protest gegen das Verbot und die Kriminalisierung der kurdischen Community heute rund um die Humboldt-Uni diese schönen Plakate geklebt. Wir rufen dazu auf am Samstag nach Frankfurt/Main zur Grossdemo gegen das PKK-Verbot zu fahren und am Wochenende darauf zur Innenministerkonferenz nach Köln. Biji Azadi Wir sind alle PKK!

Pressemitteilung zur Plakatieraktion „Weg mit dem PKK-Verbot“

Aktivistinnen und Aktivisten des Berliner Bündnisses „Weg mit dem PKK-Verbot“ plakatierten heute, am 21. Jahrestag des PKK-Verbotes, bei einer zuvor öffentlich angekündigten Aktion Plakate, auf denen ein verfremdetes Symbol des PKK gezeigt wurde. Auf den Plakaten wird zu den Demonstrationen gegen das PKK-Verbot am 29.11. in Frankfurt/M und anlässlich der Innenministerkonferenz am 6.12. in Köln sowie zu einer Tag-X-Aktion in Berlin aufgerufen. An der Aktion beteiligten sich auch die Bundestagsabgeordneten der LINKSFRAKTION Ulla Jelpke, Harald Weinberg und Niema Movassat sowie der stellvertretende Parteivorsitzende der LINKEN, Tobias Pflüger.

Zu der Aktion erklärte Florian Wilde vom Bündnis „Weg mit dem PKK-Verbot“: „Aufgrund der jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten und der herausragenden Rolle der PKK im Kampf gegen den sogenannten >Islamischen Staat< ist einer breiten Öffentlichkeit bewusst geworden, dass das PKK-Verbot ein Hemmnis für die Unterstützung fortschrittlicher und demokratischer Kräfte in der Region ist. Wir glauben, dass vor diesem Hintergrund die Chancen nie besser waren, eine Aufhebung des Verbotes durchzusetzen. Unser Bündnis will in der kommenden Zeit eine Reihe von Aktivitäten gegen das Verbot entfalten, um den Druck für seine Aufhebung zu erhöhen. Mit der heutigen Aktion wollten wir am Jahrestag des Verbotes symbolisch den Protest gegen das Verbot auf Berlins Straßen sichtbar machen“.

Ulla Jelpke, MdB DIE LINKE, erklärte: „Die LINKSFRAKTION im Bundestag wird einen Antrag auf Aufhebung des PKK-Verbotes stellen, der dann Anfang des kommenden Jahres im Bundestag behandelt werden wird. Um das widersinnige Verbot endlich zu Fall zu bringen, ist zugleich außerparlamentarischer Druck nötig. Daher habe ich mich an der heutigen Plakatierung beteiligt.“

Weg mit dem PKK-Verbot!


Unterstützt auch unsere neue Kampagne zur Aufgebung des PKK-Verbotes. Rojava verteidigen heisst auch gegen die Kriminalisierung der kurdischen Bewegung in der BRD und Europa aktiv zu werden!
http://pkkverbotaufheben.wordpress.com/

Interview mit der VICE


Interview der Freund_innen aus Österreich mit der VICE

25.11. Nein zu Gewalt an Frauen


An diesem 25.11.2014 setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen, gegen Sexismus und Patriarchat.
Für die bürgerliche Öffentlichkeit scheint sich das Thema erledigt zu haben:
„… in der Überzeugung, dass die Errichtung der neuen Weltwirtschaftsordnung auf der Grundlage von Gleichheit und Gerechtigkeit wesentlich zur Förderung der Gleichberechtigung von Mann und Frau beitragen wird; …“ (UN-Ausschuss für die Beseitigung der Diskriminierung der Frau/Committee on the Elimination of Discrimination against Women, 1979).
Dann müssten wir es ja jetzt dann endlich geschafft haben: Die Ungleichheit zwischen Frau und Mann ist im Zeitalter der Globalisierung beseitigt, und damit ist der Hauptursache für Gewalt an Frauen der Nährboden entzogen!?
Im Gegenteil: Der Frauenhandel boomt; die Verstümmelung der Frau, um sie als „Eigentum“ des Mannes zu sichern, findet nach wie vor statt; Frauen, die im Arabischen Frühling in den vorderen Reihen für ihre Rechte kämpften, erleben ein Rollback der Gewalt; Frauen in Afghanistan sind nicht „befreiter“ seit der US-amerikanischen Invasion (insbesondere nicht, wenn sie arm sind); Frauen in Indien werden immer noch Opfer von „Mitgiftmorden“.

Frauen steht weltweite Arbeitsmigration zur Verfügung – da kommen sie dann endlich mal raus aus der bäuerlichen Familie und können sich in einer Textilfabrik in China oder Bangladesch ausbeuten lassen. Auch als Haushaltshilfen haben sie die Möglichkeit, sich etwas dazu zu verdienen und bessergestellte Familien zu entlasten – häufig unter miserablen Arbeitsbedingungen und unter Anwendung von körperlicher Gewalt. Oder sie widmen sich der internationalen Sexindustrie – selten freiwillig und häufig in jugendlichem Alter.
Den Frauen geht es in der neoliberalen Weltordnung alles andere als besser. Sie sind wirtschaftlich nicht gleichgestellt, damit abhängig von der Familie oder vom Partner. Sie leisten immer noch den Großteil der „unsichtbaren“ Arbeit im privaten Haushalt – oder sorgen in den Entwicklungsländern dafür, dass die Subsistenzwirtschaft unter widrigsten Umständen weiterläuft.
Hinter diesen verschiedenen Formen der Unterdrückung von Frauen steht das kapitalistische System. Die willkürliche Trennung von Produktions- und Reproduktionsarbeit, die Verdrängung der Reproduktionsarbeit in das „Private“ und die bürgerliche Familie als Konstrukt dieser gesellschaftlichen Arbeitsteilung sind die Mechanismen der Frauenunterdrückung im Kapitalismus. Jeder Kampf gegen Sexismus und Gewalt gegen Frauen muss daher auch ein Kampf gegen den Kapitalismus sein.
Eine der häufigsten Form der Gewalt gegen Frauen ist die häusliche. Die Familie, die im kapitalistischen System dringend gebraucht wird, um die Defizite des heruntergewirtschafteten Sozialwesens und der steigenden Armut auszugleichen, kann für viele Frauen und Kinder zur Falle werden, in der sie Gewalt und Unterdrückung erfahren, aus der sie dann keinen Ausweg mehr sehen. Und vor dem Hintergrund der besonderen ökonomischen Ausbeutung kommen die Erfahrungen der Frauen im Alltagssexismus, wie er sich bspw. in Form von Belästigungen auf der Straße zeigt, hinzu.

Macht das „Unsichtbare“, das „Private“ sichtbar – die Mechanismen der Gewalt im häuslichen Bereich müssen durchschaut werden und öffentlich an den Pranger gestellt werden!

-Frauen brauchen öffentliche Räume, wo sie Hilfe erfahren gegen psychische und physische Gewalt.

- Mädchen/Frauen müssen kostenlos die Möglichkeit bekommen, Selbstverteidigung zu trainieren.

- Neue Formen der gemeinschaftlichen Kinderbetreuung, öffentliche Kantinen und Wäschereien können Frauen entlasten und ihnen Möglichkeiten zum Austausch bieten – gerade auch Arbeitslosen und Migrantinnen, die noch eher Opfer der Isolation werden.

– Gleiche Bildungschancen – gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

– Zeigt praktische Solidarität mit den unterdrückten Frauen auf der ganzen Welt – z.B. durch die Unterstützung der Kampagne Waffen für die YPG/YPJ. In Rojava kämpfen Frauen mit der Waffe auch deshalb, damit sie nicht wie ihre Schwestern verschleppt, misshandelt und verkauft werden. Denn Frauen kämpfen international gegen Sexismus, Krieg und Kapital!

Über diese und andere Aspekte der Gewalt gegen Frauen/der Frauenunterdrückung generell diskutieren wir in der Neuen antikapitalistischen Organisation! Nimm zu uns Kontakt auf:
www.nao-prozess.de / kontakt@nao-prozess.de